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Martin Windrow „Die Eule, die gern aus dem Wasserhahn trank“

17.08.2020

Ein sehr faszinierender Tatsachenbericht über einen Mann, der sein Leben mit einer Eule teilt. Das hört sicht nicht nur ungewöhnlich an, das ist es auch!
EuleMartin Windrow hielt über mehr als 11 Jahre einen Waldkauz teils in seiner Londoner Wohnung, später auf dem Land in einer Voliere. Er hatte eine enge Beziehung zu dem Tier, das er schon als Nestling bekam und großzog und berichtet sehr fesselnd, mit welchen Schwierigkeiten und Einschränkungen sein Leben in dieser Zeit einherging. Aber auch, wieviel Glück und Freude ihm seine Eule zurückgab…..So liebte sie es, auf seiner Schulter zu sitzen und während er schrieb, zärtlich an seinen Ohren oder Haaren zu knabbern. Da machte es ihm nichts aus, daß er keine Besucher empfangen konnte, ohne sie einzusperren (was er nur sehr ungern tat), denn sie verteidigte  ihr Revier mit Schnabelhieben und Angriffen per Sturzflug.
Nebenher erfährt man sehr viel über Eulenvögel, ihre Biologie und evolutionäre Enstehung, ihre  Lebensweise und ihr Sozialverhalten.
Ein absolut empfehlenswertes Buch, das man kaum aus der Hand legen kann.

Noch ein kurzes Zitat des Klappentextes

»Eine ganz besondere Liebesgeschichte.« Deutschlandfunk Mumble war noch ein flauschiges Küken, als Martin Windrow sie bei sich aufnahm. 15 Jahre lang sollten die beiden unzertrennlich bleiben. Anrührend und charmant erzählt der britische Historiker, wie die kleine Eule seinen Alltag auf den Kopf stellt. »Wer denkt, die Beziehung des Menschen zu Hund und Katze sei etwas Besonderes, der muss seine Meinung nach Lektüre dieses Buches überdenken.« New York Times

 

Rezension  Martin Windrow  „Die Eule, die gern aus dem Wasserhahn trank“ Piper Taschenbuch

 
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